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Fotos, Videos und/oder Texte zu den Veranstaltungen der Tanz-Kultur-Woche finden Sie hier! 

Tanz-Kultur-Woche 2018

Samstag, 22.09.2018, ensemble art la danse, MIE-DO

Tanzstück von Judith Kara 
Tanz Schülerinnen von art la danse - Die Göttinger Ballettschule 
Solistin Pamela Zacharias Choreographie Judith Kara

©Fotos: Jan Vetter
©Illustrationen: Lia A. Eastwood
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Sonntag, 23.09.2018, Schütz, Morgenstern & Hanne, Zwitscher-Konvent

Tanz, Posaune, Stimme Christoph Schütz 
Kontrabass, Stimme Jürgen Morgenstern 
Perkussion, Stimme Willi Hanne

Es fiept und piept, es girrt und flirrt: / Die Ammer ziept, der Hänfling schnirrt. / Die Amsel gixt, ne andre dackt, / die dritte tixt dazu im Takt. / Da ist ein Schluchzen, Tirilieren, / Schnarren, Trommeln, Wetzen, / Trätschen, Tschilpen, Dirdirlieren, / Hämmern, Glucksen, Knätschen. / Klappern, Hätschen, Gurren, / Krähen, Läuten, Meckern, / Heulen, Jaulen, Kurren, / Rasseln, Rauschen, Schäckern.

Die klangliche Vielfalt der Vogelwelt und deren Darstellungen in Poesie und Liedern sind Grundlage der Performance. Vertraute und fremde Klänge werden den wandelnden Besuchern zu Gehör gebracht, es wird gesungen, gepfiffen, getrommelt, gestrichen. Und es wird getanzt: trippelnd, kopfnickend, flügelschlagend, springend, rennend, ruckend, fliegend gar? Ein Fest der (schrägen) Vögel, ein Fest für die Vögel und deren Vielfalt.

©Fotos: Jan Vetter
©Illustrationen: Lia A. Eastwood
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Montag, 24.09.2018, Jazz for 4, Panji

Musik- und Tanzperformance 
Tanz Norontaku Bagus Kentus 
Klavier Gianni Lenoci Sopransaxofon Gianni Mimmo 
Bassklarinette Ove Volquartz

Panji war ein legendärer javanischer Prinz im 11. Jahrhundert, dessen Leben in einer Sammlung mythologischer Gedichte beschrieben wurde. In dieser Performance werden die Archetypen der universellen Liebe, Abenteuer, Überwindung von Hindernissen in der Liebe und der Konflikt zwischen Gut und Böse vom indonesischen Künstler Norontako Bagus Kentus in der Rolle eines indonesischen Hoftänzers mit traditionellen Gesten und Bewegungen sensibel interpretiert. Das anmutige Tanz-Theater-Spiel findet eine zeitgenössische Entsprechung in der Musik von Gianni Lenoci, Gianni Mimmo und Ove Volquartz.

©Fotos: Jan Vetter
©Illustrationen: Lia A. Eastwood
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Dienstag, 25.09.2018, Bardomaniacs, In 80 Minuten um die Welt

Akkordeon, Stimme Bardo Henning 
Baritonsaxofon, Stimme Conny Ottinger 
Perkussion, Stimme Andy Kohlmann

In achtzig Minuten um die Welt: Diese verwegene Wette gehen die Bardomaniacs in ihrem neuen Musikprogramm mit dem Publikum ein. Ob sie es schaffen, wird sich natürlich erst am Ende des ereignisreichen Abends herausstellen - aber soviel sei schon mal verraten: Auf Ihrer musikalischen Weltreise treffen sie u.a. auf Madame Gitane, eine italienische Wäscherin, eine orientalische Schönheit, auf Cajun-Tänzer, die untergehende Titanic, einen Didgeridoo-Aussie, auf die wilde Hilde, verfrorene Schweden und last but not least natürlich auf echte Berliner. Und das alles mit einer Menge neuer Kompositionen und in bewährter Bardomaniacs-Qualität: Urbane Folklore vom Feinsten!

©Fotos: Peter Heller
©Illustrationen: Lia A. Eastwood
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Mittwoch, 26.09.2018, Siciliano Contemporary Ballet, Viole Somewhere

Tanzstück von Salvatore Siciliano, 
inspiriert von Motiven aus Lewis Carrols Alice im Wunderland 
Tanz Ensemble des Siciliano Contemporary Ballet
Musik Matresanch Choreografie Salvatore Siciliano

Eine Wolke kommt von hoch oben, ein Hauch von Zimt, Ingwer und Vanille. Der Nebel löst sich auf und bringt eine verführerische Figur zum Vorschein - Viole! Prachtvoll, naiv und unberührt betritt sie diese Welt auf der Suche nach dem, was unter allem begründet liegt. Nur klare, unbefleckte Erfahrung. Eine Offenbarung.

Der italienische Choreograf Salvatore Siciliano wird von Publikum und Presse dank seiner ausgeprägten Fähigkeit, Ästhetik mit nackten Emotionen und einer Prise Sarkasmus zu kombinieren, hochgelobt. Seine 2015 in Berlin gegründete Compagnie hat sich inzwischen in der internationalen Tanzszene einen Namen machen können.

©Fotos: Jan Vetter
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Donnerstag, 27.09.2018, Keiga Dance Company, Scars of Innocence

Tanzstück von Jonas Byaruhanga
Tanz & Perkussion Ensemble der Keiga Dance Company, Ufuoma Essi Choreografie Jonas Byaruhanga

Die Choreographie von Jonas Byaruhanga thematisiert die Genitalverstümmelung von Frauen. Eindrucksvoll zeichnen die Tänzer mit Elementen aus Modern und African Dance ein bewegendes Bild aus dem Leben junger Mädchen, die ihre unbeschwerte Kindheit bereits früh verlieren. Das Stück zeigt die komplexen sozialen Hintergründe rund um die Frauenbeschneidung auf. Dabei nehmen die Tänzer verschiedene Charaktere an und beleuchten damit unterschiedliche, teilweise sogar gegensätzliche Sichtweisen.

Als Auftakt des Abends werden Tanzszenen gezeigt, die Mitglieder der Keiga Dance Company mit Göttinger Schüler/innen während der diesjährigen TKW im Rahmen eines Workshops erarbeitet haben.

©Fotos: Jan Vetter
©Illustrationen: Lia A. Eastwood
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Freitag, 28.09.2018,faux pas, Noche de Tango

Tanz Marina und Henning Buitkamp
Musik Tango-Sextett faux pas

„Folge meinem Schritt, und bleib doch ganz bei dir. 
Sei einfach Du, und der Tango beginnt.“

Das Tango-Sextett faux pas aus Hannover führt zusammen mit den Tänzern Marina und Henning Buitkamp in die Welt des Tangos mit seinen Emotionen und Extremen. Es erklingen Klassiker des Tango Argentino, sowie Kompositionen von Astor Piazzolla und Richard Galliano bis zu aktuellen Tangos von Marcelo Saraceni und Martín Palmeri, der den Musikern von faux pas zum zwanzigjährigen Band-Jubiläum ein neues Stück gewidmet hat. Ein Abend voller Leidenschaft, an dem ausdrücklich während des Konzerts getanzt werden darf!

Marina und Henning Buitkamp tanzen und unterrichten in Hildesheim Tango de Salón. Mit faux pas treten sie regelmäßig auf.

©Fotos: Peter Heller
©Illustrationen: Lia A. Eastwood
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Freitag, 28.09.2018, Tanz-Workshop mit Lucy Nightingale

Lucy Nightingale, Absolventin der Royal Ballet School of London und langjähriges Mitglied der berühmten Compagnie Béjart, bietet Interessierten mit Vorkenntnissen einen Workshop in der Alten Fechthalle an.

©Fotos: Peter Heller, Judith Kara

Samstag, 29.09.2018, Nightingale Projekt, I wandered lonely as a cloud

Tanz Lucy Nightingale
Cello Lucile Chaubard Klavier Pierre Mancinelli

Inspiriert von dem Gedicht I wandered lonely as a cloud des englischen Romantikers William Wordsworth laden Lucy, Pierre und Lucile zu einer emotionalen, sinnlich verträumten Reise ein. Die drei Künstler mit jeweils unterschiedlichem professionellem Hintergrund kombinieren ihre Talente und schaffen Raum für ein originelles Zusammenspiel von Klang und Bewegung, das wie eine Skulptur nach und nach Form annimmt.

©Fotos: Jan Vetter
©Illustrationen: Lia A. Eastwood
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Sonntag, 30.09.2018, RGB Ensemble, 1 Sekunde Augenblick / Zwischen der Mitte

Tanz Tina Essl 
Live-Malerei Sascha Banck 
Schlagzeug Matthias Rosenbauer

Mit der Solo-Performance 1 Sekunde Augenblick präsentiert Tina Essl eine Hommage an das kleine Sein, den unerwartenden Moment. Ihr Tanzstück, das auf einem biografischen Erlebnis mit einem Straßenpianisten basiert, beschwört eindrucksvoll die Magie des Unbeschreiblichen und das vergängliche Glück des Innehaltens.

Das 2013 von der Malerin Sascha Banck gegründete RGB-Ensemble verbindet die Kunstformen Malerei-Projektion, Tanz und Musik durch eine gemeinsame Partitur zu einer künstlerischen Einheit. Die gezeigten Aussschnitte aus dem audiovisuellen Gesamtkunstwerk Zwischen der Mitte zeigen beispielhaft Interaktionen zwischen Tanz, projizierter Live-Malerei und Musik.

©Fotos: Jan Vetter
©Illustrationen: Lia A. Eastwood
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 Tanz-Kultur-Woche 2016